Übergeordnetes Ziel der ICSE STE(A)M-Vision ist der Aufbau einer nachhaltigen, interdisziplinären europäischen Partnerschaft zu interdisziplinärer MINT-Bildung (STE(A)M-Education), die klare europäische Perspektiven für die Aus- und Weiterbildung von MINT-Lehrkräften eröffnet.
Im Zentrum dieses Vorhabens steht ein leistungsfähiges Konsortium, das sieben Hochschulen (allesamt zentrale Anbieter der Erst- und Weiterqualifizierung von Lehrkräften), zwei europäische Einrichtungen der Lehrkräftefortbildung sowie zwei Schulen vereint. Durch die strategische Verbindung dreier etablierter Allianzen zu einem „Hyper-Netzwerk“ – dem ICSE-Konsortium aus 18 Hochschulen, dem Netzwerk von European Schoolnet mit über 30 Bildungsministerien sowie EduNets engen Verbindungen zu Lehrkräften und politischen Entscheidungsträgern – sichert das Konsortium eine breite europäische Reichweite und eine robuste regionale Umsetzung.
Das Projekt verfolgt drei Hauptziele:
Entwicklung eines qualitativ hochwertigen, integrierten MINT-Fortbildungsprogramms für Lehrkräfte – bestehend aus acht praxisorientierten Modulen, die von Expert:innen und Praktiker:innen verschiedener MINT-Disziplinen co-kreiert werden und auf realen gesellschaftlichen Herausforderungen basieren.
Implementierung dieses Programms in leicht zugänglichen Mobilitätsformaten (virtuell, blended, physisch), um interkulturellen Austausch zu ermöglichen und eine tragfähige europäische MINT-Lerngemeinschaft aufzubauen, die Lehrkräften kontinuierliche Weiterbildung in einem internationalen Kontext bietet und ihre Motivation für den Beruf stärkt.
Verankerung eines bildungspolitischen Dialogs auf allen Ebenen (europäisch, national, regional), der durch Fachveranstaltungen, Policy Briefs und Vernetzungsaktivitäten evidenzbasierte Reformen in der Lehrerbildung anregt.
Die Nachhaltigkeit der Partnerschaft wird durch etablierte Netzwerke und bestehende Unterstützungsstrukturen gesichert, die über die Projektlaufzeit hinaus wirksam bleiben. Ein systemischer Ansatz der Co-Creation, ein verbindliches Qualitätsmanagement sowie ein überzeugender Plan zur nachhaltigen Implementierung des MINT-Programms maximieren die langfristige Wirkung. Mit einer starken europäischen Dimension und einer gezielten, adressatengerechten Kommunikation mit relevanten Stakeholdern leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der MINT-Lehrkräftebildung.
Pädagogische Hochschule Freiburg, DE
Instituto de Educação da Universidade de Lisboa, PT
Hacettepe Universitesi, TR
Edunet Europe Ggmbh, DE
Universiteit Utrecht, NL
Eun Partnership Aisbl, BE
Univerzita Karlova, CZ
Universitaet Klagenfurt, AT
Paedagogische Hochschule Kaernten, AT
Msc Agrupamento de Escolas de Mangualde, PT
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Villach St. Martin, AT
Die Projekt wird kofinanziert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union unter der Projekt-Nr. 101249163. Weder die Europäische Union bzw. die Europäische Kommission noch die Bewilligungsbehörde EACEA sind für den Inhalt verantwortlich; sie haften auch nicht für etwaige Verluste oder Schäden, die aus der Nutzung dieser Websites und der dort veröffentlichten Materialien entstehen.